Volkswagen muss in den USA 5.561 e-Golf wegen der Gefahr von Stromausfällen zurückrufen.

Wie die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Montag mitteilte, muss der deutsche Autobauer Volkswagen insgesamt 5.561 elektrisch betriebene VW e-Golf in die Werkstätten zurückrufen. Zwar stellt dies absolut gesehen keine erhebliche Anzahl dar, jedoch sind vom Rückruf sämtliche bislang in den Vereinigten Staaten verkauften Autos des 2015 auf dem US-Markt eingeführten Modells betroffen.

Batterie-Software des Golf bekommt Update

Das Problem liegt in einem Überlastungsschutz des Fahrzeugelektronik, der zu schnell anspringt und zum plötzlichen Ausfall des Elektromotors führen kann. Wie ein Sprecher von VW mitteilt, betrifft der Defekt nur in den USA verkaufte e-Golf. Durch ein Update der Batterie-Software soll das Problem in den Werkstätten behoben werden können.

Der Rückruf von Volkswagen reiht sich in eine Reihe weiterer kürzlich verkündeter weltweiter Rückrufe ( Rückruf VW-Passat / Rückruf VW Touareg) ein und erschwert es dem Konzern, aus der durch den Abgas-Skandal ausgelösten Krise zu kommen.

VW plant große „E-Offensive“

Erst zuletzt hatte Volkswagen den sogenannten Budd-e, eine batteriebetriebene Weiterentwicklung des bekannten VW-Transporters (Bulli), als Konzeptauto vorgestellt. Mit diesem Fahrzeug und den bereits im Verkauf befindlichen Modellen will VW eine große „E-Offensive“ starten. Diese Pläne haben nun mit dem USA-Rückruf des e-Golf einen Dämpfer erlitten.


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