Im Volkswagen-Skandal greift das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun zu drastischen Maßnahmen. Das KBA ordnet den Rückruf von 2,4 Millionen Volkswagen an und verwirft damit die – von VW vorgeschlagene – freiwillige Lösung.

Bislang sind nur wenige Details der Anordnung durch das KBA bekannt, klar ist nur:
Volkswagen muss innerhalb einer vom KBA gesetzten Frist 2,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten rufen.

Es ist zu vermuten, dass dem Bundesamt insbesondere die von VW für September 2016 in Aussicht gestellte Nachbesserung der 1,6 Liter Motoren zu lange gedauert hätte. Wie schnell Volkswagen nun reagieren muss, ist bislang nicht bekannt. Verkehrsminister Alexander Dobrint will sich noch am Donnerstagvormittag zu Einzelheiten des angeordneten Rückrufs äußern.

Volkswagen hatte zugegeben, bei bis zu 11 Millionen Fahrzeugen Abgaswerte manipuliert zu haben. Fahrzeuge mit dem betroffenen EA 189 sind weltweit verkauft worden, so dass der durch das KBA angeordnete Rückruf wohl nicht der letzte sein wird.

Warum der nun angeordenete Rückruf auch für betroffene Kunden hilfreich sein kann und was insbesondere hinsichtlich der Verjährung eventueller (Gewährleistungs-)Ansprüche zu beachten ist, erfahren Sie auf unserer Spezialseite zum Volkswagen-Skandal.


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