Audi gibt Kunden seit heute die Möglichkeit, festzustellen, ob Fahrzeuge von der Abgasmanipulation betroffen sind.

Auf einer speziellen Website können Audi-Kunden festellen, ob auch in ihrem Fahrzeug der EA 189-Motor verbaut ist und ob das Fahrzeug von der Abgasmanipulation betroffen ist. Hierzu können Kunden entweder Ihre Fahrgestellnummer auf der Website direkt prüfen lassen oder Kontakt zur Audi-Kundenbetreuung aufnehmen.

Nach derzeitigem Informationsstand sind schwerpunktmäßig Dieselfahrzeuge mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum mit der Software ausgerüstet, mit der sich die Abgaswerte der Fahrzeuge auf dem Prüfstand manipulieren lassen. Hierbei werden mit Software-Eingriffen in das Fahrzeug deutlich geringere Werte gesundheitsschädlicher Stickoxide dargestellt, als sie im Praxisbetrieb auftreten.

Wie Audi bereits am Anfang der Woche bekannt gegeben hat, sind allein in Deutschland ca. 570 000 Autos hiervon betroffen.

Obwohl Audi den Kunden nun die Möglichkeit gibt, betroffene Autos zu identifizieren, ist über das weitere Vorgehen oder eine technische Lösung nach wie vor nichts bekannt. Volkswagen will den zuständigen Behörden jedoch noch im Oktober Maßnahmen zur Nachbesserung der Fahrzeuge vorstellen.

Wir raten Betroffenen, sich anwaltlichen Rat einzuholen. Welche Ansprüche Kunden zustehen und ob Fahrzeuge möglicherweise sogar zurückgegeben werden können, erklären wir Ihnen auf einer eigens eingerichteten Informationsseite zum Volkswagen Abgas-Skandal.


Sollten Sie Fragen zum Volkswagen Abgas-Skandal haben oder sollte auch Ihr Fahrzeug betroffen sein, erreichen Sie uns gerne unter der Rufnummer 0221 720 03 81 oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@ebc-recht.de. Wir beraten Sie gerne bundesweit zu allen Fragen des Automobilrechts.


Weitere Infos finden Sie auf unserer Themenseite zum Volkswagen-Abgasskandal